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Werden Sie Franchisegeber

Machen Sie Ihr Unternehmen zum Franchise-System

FRANCHISEGEBER WERDEN

Heute ist es möglich in nahezu jeder Branche ein Franchiseunternehmen aufzubauen. Egal ob es sich bei Ihnen um ein Start-Up oder ein etabliertes Geschäft handelt oder Sie eine standardisierte Dienstleistung erbringen. In vielen Fällen können Sie ohne vorherige Bekanntheit Franchisegeber werden und gemeinsam mit Ihren neuen Franchisepartnern nachhaltige Erfolge erzielen. Werden Sie jetzt Franchisegeber!

VORTEILE ALS FRANCHISEGEBER

  • Einfacher Aufbau mit uns als Experten an Ihrer Seite

  • Schnelleres Wachstum möglich

  • Geringeres Investitionsvolumen

  • Schlanke Strukturen und niedrigere Personalkosten

  • Häufig eine rasche Umsatzsteigerung bei deutlich gesenktem Kapitalbedarf

  • Neue Märkte schneller und mit weniger Aufwand erschließen

10+

Jahre Erfahrungen

200+

Franchiselizenzen verkauft

3.000+

Franchiseinteressenten generiert

Artemis Franchise ist einer der führenden Experten für die Kreation, Konzeption, Vermarktung und persönlichen Begleitung von Franchisesystemen. Wir sind der ideale Partner für den Aufbau eines Franchisesystems, Gewinnung von Franchisepartnern sowie Beratung zu Skalierung und Entwicklungsmöglichkeiten. Unsere Kunden setzen sich aus unterschiedlichen Branchen und Unternehmensgrößen zusammen. Wir verfügen über langjährige Erfahrung, haben zahlreiche Franchisesysteme erfolgreich am Markt platziert und über 200 Franchisepartner national und international direkt vermittelt.

 

WARUM ARTEMIS FRANCHISE

WIR MACHEN SIE ZUM FRANCHISEGEBER

Seit fast 10 Jahren beschäftigen wir uns mit nichts anderem als Franchise. Wir verfolgen die Mission unsere Kunden ganzheitlich und partnerschaftlich beim Wachstum ihrer Franchisesysteme zu begleiten. Durch unsere langjährige und branchenübergreifende Erfahrung profitieren Sie bei Artemis von einer professionellen Betreuung. Je nach Ihrem Bedarf unterstützen wir Sie in allen Phasen Ihres Franchisesystems: Von der Ideenfindung / Geschäftsmodellbewertung, Franchise-Konzeption, der Suche von Franchisepartnern sowie der kontinuierlichen persönliche Betreuung durch Experten. 

Einzigartig ist bei Artemis Franchise zudem, dass wir Ihnen darüber hinaus alle Dienstleistungen für die erfolgreiche Etablierung und Umsetzung eines Franchisesystems aus einer Hand anbieten.

Dies umfasst insbesondere:

  • Professionelle Beratung & persönliche Betreuung

  • Skalierbare IT-Lösungen

  • Beratung durch spezialisierte Rechtsanwälte

  • Unterstützung bei der Erstellung von Marketing-Unterlagen und Coaching

Darüber hinaus unterstützen wir Sie bei der aktiven Gewinnung von Franchisepartnern und dem Verkauf der Franchiselizenzen. Sowohl in Deutschland als auch durch ein Masterpartner-Franchise im internationalen Markt. Somit sind Sie auch für ein länderübergreifendes Wachstum bestens aufgestellt.

Referenzen (Auszug)

 

GEWINNUNG VON FRANCHISEPARTNERN DURCH UNSER ARTEMIS FRANCHISE PORTAL

Wir wollen unsere Kunden zu erfolgreichen Franchisegebern zu machen. Dazu gehört neben der Konzeption eines Franchisesystems insbesondere die Gewinnung der richtigen Franchisepartner. Mit einem Team aus Wirtschaftspsychologen, Marketing- und Kommunikationsexperten haben wir einen individuell auf unsere Kunden abgestimmten Partnergewinnungsprozess aufgesetzt und generieren damit für unsere Kunden aktiv Franchiseinteressenten. 

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Die Entwicklungsgeschichte des Franchise

 

Wie entstand der Begriff des Franchisings?

Franchising stellt eine vertikale Vertriebsform dar.  Es bedeutet, dass ein Unternehmer (Franchisenehmer) gegen eine Nutzungsgebühr das Recht erhält, das langerprobte Geschäftsmodell eines etablierten Anbieters (Franchisegeber) für einen bestimmten Zeitraum mit all seinen Bestandteilen im eigenen Namen zu übernehmen. Diese Definition ist jedoch nicht von Anfang an selbstverständlich gewesen. Das erste Mal in der Geschichte wurde der Begriff in Frankreich zur Zeit des Mittelalters gebraucht. Damals meinte man mit Franchising noch den Wegfall von Zöllen oder Steuern. Darüber hinaus sprachen Feudalherren von Franchising, wenn Sie davon abließen, Ihre Untertarnen dazu zu zwingen, Sklavendienste zu verrichten. Während des 17. und 18. Jh. verstand man darunter zunehmend die Vergabe von staatlichen Privilegien an Bürger. Erst im 19. Jh. in den USA wurde Franchising als ein System von Nutzungsrechten zusammen mit Nutzungsgebühren verstanden. Zu dieser Zeit begannen große Landbesitzer, ihr Land gegen eine Lizenzgebühr an Eisenbahnbetreiber zu verpachten.

 

 

Wie bildeten sich die ersten Franchisekonzepte heraus?

Der Meilenstein des heutigen Product and Distribution Franchsings bzw. Product and Tradename Franchising wurde daraufhin von einer der heute Topmarken der Nähmaschinenherstellung gelegt- die Singer Sewing Machine Company gegründet von Isaac Singer. Isaac Singer wäre zwar theoretisch in der Lage gewesen hochwertige Nähmaschinen in großer Stückzahl herzustellen, allerdings fehlte ihm das Geld dazu. Daneben stand er vor dem Problem, wie er sein erfolgreiches Nähmaschinenproduktionskonzept an eine Vielzahl an Kunden bekannt machen sowie an einer Vielzahl von Orten anbieten konnte. Da kam ihm die Idee, Händler gegen eine Nutzungsgebühr zu erlauben, seine Nähmaschinen unter seinem Namen an eine Vielzahl von Kunden an etlichen Orten zu verkaufen. Gleichzeitig verlangte er, dass die Händler den Kunden erklärten, wie diese Maschinen funktionierten. Singer gelang es somit durch Franchising eine hohe Liquidität mithilfe der Händlergebühren zu erreichen und seine Nähmaschinen im ganzen Land bekannter zu machen und hohe Verkäufe zu generieren. Die Vorteile dieser Vertriebsform blieben von anderen Unternehmen jedoch nicht lange unentdeckt: Coca- Cola genehmigte daraufhin Geschäftspartnern vor Ort, ihre Brause in Flaschen abzufüllen. Dadurch sparte sich die Firma die Kosten für die Produktion bzw. die Abfüllung der Flaschen sowie die Lagerungskosten. Das ist ein historisches Beispiel dafür, wie durch Franchising sogenannte „schlanke Strukturen“ geschaffen werden können. Neben Eisenbahnanbietern kamen mit der Zeit auch Franchisekonzepte in der Automobilindustrie sowie der Ölindustrie zum Tragen.  

 

 

Wer etablierte das moderne Businessformat das Franchise?

Das moderne Franchising besser gesagt das sogenannte „Business Format Franchising“ entstand ebenfalls in den USA und wurde dabei vor allem von McDonalds etabliert. Diese Art des Franchisings meint nicht nur Markenrechte gegen eine Lizenzgebühr einfach auszuleihen, sondern den Franchisepartner aktiv bei seinem Filialaufbau zu unterstützen. Dem Franchisepartner wird hierbei also ein umfangreiches Leistungspaket an Betreuungsleistungen zur Verfügung gestellt, die darauf abzielen den Partner möglichst schnell sowie akribisch in das Franchisesystem des Gebers einzubinden. McDonalds fing an seinen Handelspartnern bei der Einrichtung ihrer Geschäftsstätte zu helfen sowie sie bezüglich des McDonalds Geschäftskonzeptes intensiv zu schulen. Diese intensivere Systemanbindung in das Geschäftsmodell ist ein Grund, warum McDonalds heute eine solch erfolgreiche Franchisegeschichte vorweisen kann: Der Fastfood Anbieter ist aktuell das erfolgreichste Franchisesystem der Welt mit einer Anzahl von 26000 Filialen, welche im Hinblick auf Innenausstattung, Produkte und Marke alle standardisiert sind.

 

 

Wie gelang Franchise nach Europa?

Im Laufe der Zeit wurde Franchising in den USA immer beliebter und profitabler, sodass man in den 60er Jahren versuchte, die Idee des Franchisings auch nach Europa zu bringen. Allerdings erwies es sich als äußerst schwierig, die Europa für diese neue amerikanische Vertriebsform zu gewinnen. Dies wandelte sich erst, als die hohe Konsumlust der Europäer infolge des Wirtschaftsbooms mit der Zeit abnahm und die Kunden selektivere, dazu anspruchsvolle Kaufvorstellungen entwickelten. Solche Wünsche konnte man am besten mithilfe einer qualitativ hochwertigen, festen Partnerschaft bedienen wie dem Franchising. Den Höhepunkt erreichte Franchising in Europa in den 70er Jahren. Denn immer mehr Händler suchten nach einer Vertriebsform, mit der sie ihr erfolgreiches Produktkonzept auf unterschiedlichen Märkten mit wenig eigenem Risiko vervielfältigen konnten. Das Franchising wurde dabei auch zunehmend profitabel für Traditionsunternehmen, denn wenn diese mit jüngeren Neuunternehmern ein Franchisesystem bildeten, ergänzten sich ihre traditionellen Erfolgsrezepte mit jungem Innnovationsgeist.

 

 

Die Entwicklung von Franchise in Deutschland?

In Deutschland hingegen wurde das Franchising erst in den 70 er Jahren eingeführt, dazu mit sehr viel Argwohn betrachtet. Das Problem war ein großes Mistrauen deutscher Unternehmer gegenüber anderen Unternehmen, diese an Ihrem Geschäftsmodell teilhaben zu lassen. Die Skepsis flachte sich allerdings ab, als deutsche Unternehmen die hohen Gewinne US- amerikanischer Franchisesysteme beobachteten. Durch die zunehmende Beleibtheit wurde es immer bedeutender eine Instanz zu gründen, welche die weltweite Franchiseentwicklung studiert und sich für die gemeinsame Harmonisierung aller Franchisebestimmungen einsetzt, sodass diese Vertriebsform sich immer mehr entfalten konnte. Ein solche Instanz wurde 1994 mit dem „World Franchise Council (WFC) einberufen. Der deutsche Ableger dieses Councils ist der Deutsche Franchiseverband (DFV). Im Laufe der Zeit gründeten sich in Deutschland immer mehr Franchisesysteme, bereits im Jahr 1995 existierten hierzulande etwa 530 Franchisesysteme. Heute ist Deutschland sogar das europäische Land mit der höchsten Franchisedichte. Aktuell kann das Land näherungsweise 1000 Franchisegeber einhergehend mit 171.824 Franchisebetrieben und 133.424 Franchisepartnern verzeichnen (Stand 2019).

 

Franchising in Deutschland sichert circa 716.935 Menschen einen lukrativen Arbeitsplatz und sorgte 2019 für ein Gesamtumsatz von an die 129 Milliarden €. Gegenüber dem Vorjahr 2018 entspricht dies einer 4,2% Erhöhung der Anzahl von Franchisepartnern, eine 2,3% Steigerung im Bezug auf die Anzahl an Franchisebetrieben sowie eine Umsatzsteigerung von 5,1% im Vergleich zu 2018. Im Gegensatz zu den 70 er Jahren in Europa, entstammen Franchisesysteme in Deutschland hauptsächlich aus dem Dienstleistungssektor (43%), dann aus dem Handel (29%) und an dritter Stelle aus dem Bereichen Gastronomie, Touristik und Freizeit (20%) sowie zuletzt dem Handwerk, Bau und der Sanierung (8%). Mit Franchisesystemen verbundene Lizenzgebühren z.B. Investitionssummen oder Einstiegsgebühren liegen auf einem Niveau von etwa 13000€ bis 50000€, in Ausnahmen auch höher.

 

Franchise in Österreich und der Schweiz?

Laut Angaben des Österreichischen Franchiseverbandes (ÖVP) sind in Österreich rund 463 Franchisegeber mit 9760 Partnern tätig. Umsätze des Gesamtfranchisesystems belaufen sich auf geschätzte 8,8 Milliarden €. In Österreich jedoch liegt der Branchenschwerpunkt nicht auf dem Dienstleistungssektor, sondern auf dem Handel. Genauso wie in Österreich und Deutschland befindet sich auch in der Schweiz Franchising im Aufwind, allerdings sind genauere Zahlen der schweizerischen Franchisewirtschaft kaum vorhanden. Jedoch ist eine beträchtliche Anzahl von etwa 200 Franchisegebern anzunehmen.

Was sind die aktuellen Herausforderungen?

Der Franchise Klima Index (FKI) ist ein Gradmesser für die Stimmungslager unter den bestehenden Franchisemitgliedern. Die Corona Krise und die damit einhergehende Wirtschafskrise dämpft maßgeblich die Stimmung unter den Franchisepartnern. Zwar verzeichnet der Index im ersten Halbjahr des Jahres 2020 weiterhin einen hohen positiven prognostizierten Wert von etwa 122%, jedoch ist er in Relation von Höchstwerten von 145% und 153% im Jahr 2019 stark gesunken. Auch schon vor der Corona Pandemie steht sich das Franchising einem eigenartigem Trend gegenüber: Während die Anzahl an Franchisesystemmitgliedern steigend ist, sinkt die Anzahl an Neugründungen kontinuierlich. Der Punkt ist, der, dass bereits selbständige Betriebe sehr offen gegenüber den Chancen des Franchisings sind, aber viele junge Menschen mit der Idee hadern, sich in mit einem eigenen Unternehmen selbständig zu machen. Hier ist wichtig Aufklärungsarbeiten vor allem in Schulen, Ausbildungsstätten und Universitäten zu leisten und dabei die Vorteile der Selbstständigkeit zu veranschaulichen (Flexibilität, Umsatzbeteiligungen, eigene Mitarbeiter etc.) Trotz der Corona Krise würden über 80% aller Franchisenehmer das Franchisesystem weiterempfehlen sowie bereuen es nicht diesem beigetreten zu sein. Darüber hinaus spielen lediglich 38% der unzufriedenen Franchisenehmer mit dem Gedanken das System zu verlassen. Zusätzliche Herausforderungen werden durch eine sich immer mehr wandelnde Welt gestellt. Die Welt wird zunehmend digitaler, sodass auch die jeweiligen Franchisesysteme zunehmend unter Druck gesetzt werden, neue Informationstechnologien in Ihr Alltagsgeschäft zu integrieren. Es wird also vermehrt digitale Kreativität abverlangt.

 

Auf der anderen Seite müssen Franchisegeber im Rahmen der Polarisierung auf eine immer stärkere Betreuung ihrer Partner achten. Ein umfassendes Leistungspaket mit einer sehr leistungsstarken Systemzentrale ist dabei der Schlüssel, um die Partner ausreichend qualifizieren zu können. Daneben wird dem Franchising von einigen Wettbewerbsinstitutionen der Versuch der Monopolbildung vorgeworfen, da das Franchising aufgrund der erfolgreichen Expansionsstrategie hohe Marktanteile gegenüber Konkurrenten generieren kann. Jedoch ist die Wettbewerbsintensität unter den Franchisesystemen sehr hoch und außerdem ist diese Vertriebsform theoretisch jedem Konkurrenten zugänglich. Zuletzt sind in vielen Ländern gesetzliche Einschränkungen für die Durchführung von Franchising auferlegt worden (wie in Frankreich), welche die Attraktivität dieses Modells schwächen.

 

Des Weiteren können veränderte Konsumententrends, Nachfrageschwankungen nach den Produkten und Dienstleistungen des Systems erzeugen. Da allerdings die Franchisepartner wie eine Art Frühwarnsystem agieren und solche Veränderungen schnell ausspüren können, kann man solchen Trends rasch entgegenwirken bspw. durch ein angepasstes Sortiment oder neue Technologien[1].

 

[1] Die zugrundeliegenden Quellen sind die Webseiten von „Franchiseportal“, „Punktfranchise“, „Wikipedia“ und der des „Deutschen Franchiseverbandes“:

 

https://www.franchiseportal.de/ratgeber/die-entwicklung-des-franchising-a-25647#:~:text=Die%20Geschichte%3A%20Ursprung%20des%20Franchise,Feudalherren%20auf%20Vasallendienste%20ihrer%20Untertanen.

https://www.punktfranchise.de/artikel/franchise-ursprung-501/

https://www.franchiseverband.com/services-nutzen/studien-und-statistiken/.

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